Brauprozess.

Handwerklich gesehen: Ein Brauprozess.
Geschmacklich betrachtet: Feinste Münchner Braukunst.

  • Mälzen und Schroten.

    In der Mälzerei wird das Malz für die Bierherstellung vorbereitet. Hierbei durchläuft das Malz verschiedene Stufen: das Weichen, das Keimen, das Schwelken (Vortrocknen) und das Darren (Trocknen). Zunächst wird das Malz im Wasser gereinigt und eingeweicht. Durch die höhere Kornfeuchte beginnt das Malz allmählich zu keimen. Nach dem Keimen wird durch schonende Trocknung der Wassergehalt des Korns reduziert. Im Anschluss daran wird das Malz erhitzt (gedarrt). Je länger das Malz gedarrt wird, desto intensiver werden die Farbe des Malzes und somit auch später die Farbe des Bieres. Zum Schluss werden die Malzkeime abgetrennt und das Malz kann für die Bierbereitung verwendet werden.

    Bevor nun der eigentliche Brauvorgang beginnt, wird das Malz geschrotet. Dazu wird das Malz in eine Malzmühle gegeben und gequetscht, sodass das Korn aufbricht. Wichtig beim Schroten ist, dass die Spelzen (Hülle des Korns) nicht beschädigt werden, da diese für den späteren Läutervorgang benötigt werden.

  • Maischen und Läutern.

    Beim Maischen wird das geschrotete Malz mit unserem feinen Brauwasser vermischt. Dabei geht die Stärke des Korns in Lösung. Die sogenannte Maische wird dann über mehrere Stufen erhitzt; dabei wird die Stärke in Malzzucker umgewandelt. Im Anschluss beginnt das Abläutern der Maische. Bei diesem Vorgang werden die festen und unlöslichen Bestandteile, der sogenannten Treber, von der flüssigen Würze getrennt.

    Die Maische wird dabei zunächst in den Läuterbottich überführt. Nach einigen Minuten bildet sich eine natürliche Filterschicht, die es ermöglicht, die klare Flüssigkeit von den Feststoffen zu trennen. Um auch den letzten Extrakt aus dem Treber zu gewinnen, werden mehrere Nachgüsse mit ca. 78 Grad heißem Wasser in den Läuterbottich gegeben. Der übrig gebliebene Treber kann dann als Viehfutter verwendet werden.

  • Würzekochen und Whirlpool.

    Die gewonnene Würze wird nun in der Sudpfanne gekocht. Während dieser Zeit setzt man den Hopfen zu und bestimmt hierdurch den Geschmack des Bieres. Die erste Hopfengabe ist für die Bittere verantwortlich, die letzte Hopfengabe im späteren Vorgang verleiht dem Bier das Aroma. Beim Würzekochen wird die Stärke des Bieres festgelegt, die in der Stammwürze ausgedrückt wird. Der Stammwürzegehalt ist der in der Würze enthaltende Extrakt, der aus dem Malz herausgelöst wurde. Die Höhe der Stammwürze bestimmt in der Folge des Gärprozesses den späteren Alkoholgehalt und den Typ des fertigen Bieres (Leichtbier bzw. Starkbier).

  • Gärung und Lagerung.

    Der fertige Sud wird nun auf Anstelltemperatur abgekühlt. Anschließend wird durch Zugabe und ordentlicher Belüftung der Hefe der Gärprozess gestartet. Die Hefe wandelt während des Gärungsprozesses den Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Nachdem die Hauptgärung fertig ist, wird das Jungbier in den Lagertank gepumpt, in dem es noch eine weitere Zeit reifen kann. Die Hauptgärung dauert bei untergärigen Bieren, wie bei unserem Paulaner Hell, fünf bis sieben Tage, bei obergärigem Bier, wie bei unserem Hefe-Weißbier, drei bis vier Tage.

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Unsere Rohstoffe.

Die Besten Zutaten.
Für beste Biere.

Unsere Rohstoffe.

Ein Geheimnis des guten Bieres sind die edlen Inhaltsstoffe. Laut dem bayerischen Reinheitsgebot dürfen für die Herstellung von Bier lediglich vier Zutaten verwendet werden. Unsere Paulaner Braumeister wählen nur die allerbesten Rohstoffe aus: Hopfen aus der Hallertau, Münchner Hefe, erlesenes Braumalz und reinstes Brauwasser. Je feiner die Zutaten, desto besser das Bier. Deshalb prüfen unsere Braumeister persönlich mit höchster Sorgfalt alle Rohstoffe in regelmäßigen Abständen.

Unser Wasser.

Feinstes Brauwasser ist der Hauptbestandteil der Paulaner Bierspezialitäten. Seine extreme Weichheit und Reinheit garantiert Biergenuss von allerhöchster Qualität.

Unser Malz.

Das Malz ist ein weiterer wichtiger Rohstoff für unser Bier. Die Paulaner Braumeister verwenden hierfür nur feinstes Malz. Unsere Qualitätsbiere bestehen aus Gerstenmalz und Weizenmalz. Das Weizenmalz wird hauptsächlich für die Herstellung unserer Weißbiere ausgewählt. Das Braumalz ist verantwortlich für die Geschmacksfülle und die Farbe des Bieres. Die Farbgebung wird durch die Malzsorte bestimmt, die sich während des Darrens (Trocknen des Malzes) herausstellt.

Unser Hopfen.

Die Hallertau in Bayern ist das weltweit größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet und zeichnet sich durch höchste Qualität aus. Die aromatisierende Note des Hopfens kommt besonders bei der Bierherstellung zum Tragen: Die Bitterstoffe verleihen dem Bier je nach Sorte und Menge einen dezent bis intensiv ausgeprägten, erfrischend bitteren Geschmack. Außerdem wirkt sich der Hopfen positiv auf die Schaumbildung und die Haltbarkeit des Bieres aus. Das Hopfenöl, das in den Dolden enthalten ist, gibt dem Bier seinen typischen Duft, der Hopfenblume genannt wird.

Unsere Hefe.

Die Hefe ist einer der maßgebenden Faktoren für die spätere Qualität und den Geschmack des Bieres. Obwohl die Hefezellen winzig und mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, bewirken sie im Bier Entscheidendes: Erst durch die Zugabe von Hefe beginnt die Gärung, bei der Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Außerdem bildet die Hefe unterschiedliche Aromastoffe, die den Geschmack des Bieres prägen. Wir verwenden daher beste Hefe aus München, um ein einzigartiges geschmackliches Erlebnis zu erzeugen. Je nach Biersorte werden obergärige oder untergärige Hefezellen verwendet. Mit obergäriger Hefe entstehen alle Weißbiere, aus der untergärigen Hefe alle anderen Sorten, wie Helles, Dunkle oder Pils.

In allen Paulaner Bräuhäusern garantieren unsere Braumeister höchste Qualität und feinste Münchner Biere, hergestellt aus den besten Zutaten.

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»Feinste Münchner Braukunst«
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Warum wir keine Werbung für Jugendliche machen, erfahren Sie auf den Seiten des Deutschen Brauerbundes: www.bier-bewusst-geniessen.de

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